Plan B – ich bin dabei!

16. Juli 2017  Uncategorized

Ich unterstütze die Forderungen der Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB Jugend) und setze mich für die Interessen von Auszubildenden, Studierenden und Beschäftigten ein.

PlanB

Einige unserer Positionen zu den Themen „Ausbildung & Bildung, Arbeit und Steuern“ findet ihr hier:

DIE LINKE setzt sich für Mindeststandards zur Verbesserung von Ausbildungsqualität und Mitbestimmung der Auszubildenden ein. Beispielsweise wollen wir eine Mindestausbildungsvergütung sowie eine Garantie für die Auszubildenden, in den Personalvertretungsstrukturen mitwirken zu können. Wir setzen uns für eine solidarische Umlagefinanzierung des Ausbildungssystems ein, die alle Betriebe in die Pflicht nimmt. Damit wollen wir sicherstellen, dass alle jungen Menschen die eine Ausbildung suchen, einen passenden Ausbildungsplatz finden. Wir unterstützen den Rechtsanspruch auf eine rechtzeitige Ankündigung der Übernahmeperspektive nach der Ausbildung. Junge Menschen haben das Recht auf diese Informationen, damit sie ausreichend Zeit haben, ihr weiteres Leben planen zu können.

DIE LINKE setzt sich für ein inklusives Bildungssystem mit individueller Förderung ein. Um allen gleiche Chancen zu ermöglichen wollen wir den Konkurrenzdruck abbauen, der z.B. im mehrgliedrigen Schulsystem eine starke soziale Selektion erzeugt. Eine bessere öffentliche Finanzierung soll den Bildungserfolg vom Geldbeutel der Eltern abkoppeln.
BAföG und Lebenswirklichkeit der Studierenden sind wieder miteinander zu verknüpfen. Dies umfasst insbesondere ein elternunabhängigen Vollzuschuss von 1.050 Euro, der regelmäßig und automatisch an die Lebenshaltungskosten angepasst wird, die Abschaffung der Altersgrenzen sowie die Anpassung der Bezugsdauer an die durchschnittliche Studiendauer.
Wir lehnen Bildungsgebühren grundsätzlich ab, da sie gerade für Kinder aus armen Familien eine erhebliche Hürde für die Beteiligung im Bildungssystem darstellen.

DIE LINKE setzt sich für ein neues Normalarbeitsverhältnis ein, das auf einer kurzen Vollzeit für alle beruht. Um das durchzusetzen, braucht es Mitbestimmungsrechte bei Arbeitsorganisation und Personalbemessung. Wie wollen die gesetzliche Wochenhöchstarbeitszeit auf 40 Stunden reduzieren, Ausnahmen müssen strikter begrenzt und stärkere Kontrollen vorgeschrieben werden. Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, Arbeitszeiten vollständig zu erfassen und Überstunden mit Zuschlägen oder Freizeitausgleich abzugelten. Wir wollen Nacht- Schicht- und Wochenendarbeit strenger regulieren.

DIE LINKE fordert: 1) Millionärsteuer (fünf Prozent auf Vermögen ab einer Million Euro), 2) Senkung der Einkommensteuer für alle Einkommen bis 7.100 Euro brutto im Monat (Steuerklasse I), 3) deutliche Anhebung der Reichensteuer, 4) Abschaffung der Abgeltungsteuer und 5) Erhöhung der Erbschaftsteuer gezielt nur für große Vermögen.
Strafverfolgungsbehörden und Finanzämter müssen personell und technisch in die Lage versetzt werden, Steuerhinterziehung als Geschäftsmodell konsequent zu verfolgen. Transnationale Konzerne sollen dazu verpflichtet werden, ihre Kerndaten wie ihre Wertschöpfung, Umsätze, Gewinne und Steuerzahlungen länderweise offenzulegen.


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